Saatgut und Begrünungen nach dem Vorbild der Natur Saatgut und Begrünungen nach dem Vorbild der Natur

Saatgut und Begrünungen nach dem Vorbild der Natur

Das HoloSem® Wiesenkopierverfahren bietet neue Perspektiven für die Förderung der Biodiversität bei Begrünungen und Renaturierungen.

Unser Angebot für mehr Biodiversität

Seit über 15 Jahren ist HoloSem der führende Schweizer Spezialist für autochthones Saatgut und nachhaltige Begrünungsverfahren.
Individuelle Begrünungen

Begrünungen

Wir unterstützen Sie bei Ihren anspruchsvollen Begrünungsaufgaben von A bis Z. Mit dem HoloSem®-Verfahren verbinden wir lokaltypische Artenvielfalt, Erosionsschutz und Ästhetik.

Autochthones Saatgut

Unser Saatgut wird direkt – das heisst ohne Zwischenvermehrung – aus ursprünglichen, nicht angesäten Spenderwiesen geerntet und auf standörtlich vergleichbare Ansaatflächen in der Region ausgebracht.

Wissen

Seit über 30 Jahren betreiben wir zusammen mit der Ö+L GmbH aktiv Forschung. Hier finden Sie eine Auswahl von Publikationen, Medienbeiträgen, Literatur sowie andere Projekte rund um Begrünungen und Renaturierungen.

Aktuelles

Seit über 30 Jahren schaffen wir fundiertes Wissen.

Die ersten Begrünungen mit regionalheimischen Pflanzenökotypen realisierten wir Anfangs der 1990er Jahre mit der Ansaat von Dutzenden von Hektaren Versuchsflächen zur Anlage artenreicher Wiesen in der Landwirtschaft.


Der Wiesenkopierer -
SRF 10 vor 10
2019

Der Wiesenkopierer

Die Schweiz war einst reich an blumigen Wiesen. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft sind sie verschwunden. Andreas Bosshard will sie zurückbringen: mit Hilfe einer speziellen Maschine.

  • Transfer of invertebrates with hay during restoration operations of extensively managed grasslands in Switzerland -
    Wissenschaftlicher Fachartikel
    2020
    Transfer of invertebrates with hay during restoration operations of extensively managed grasslands in Switzerland

    On average (± SD), 9.2 ± 11.3 living invertebrates per square meter were transferred with the hay. Beetles were the most abundant species group, representing 46.9% of all transferred invertebrates, followed by true bugs (8.9%) and spiders (7.0%).

  • Neuansaat von artenreichen Extensiv-Wiesen mit autochthonem (lokalem) Saatgut -
    Wissenschaftlicher Fachartikel
    2016
    Neuansaat von artenreichen Extensiv-Wiesen mit autochthonem (lokalem) Saatgut

    Neuansaat von artenreichen Extensiv-Wiesen auf Ackerland mit autochthonem (lokalem) Saatgut im Vergleich mit der herkömmlichen Methode mittels Blumenwiesen-Standardsaatgut. Ansaatversuche 2015-2016 im Kanton Aargau.

  • Das Naturwiesland der Schweiz und Mitteleuropas -
    Publikationen
    2016
    Das Naturwiesland der Schweiz und Mitteleuropas

    Das Buch zeichnet die bewegte Geschichte des Wieslandes in der Schweiz und in Mitteleuropa detailliert nach. Ökologie, Produktivität und Typologie der Wiesen und Weiden werden allgemeinverständlich aufgearbeitet. Anhand vieler Beispiele vermittelt es praxisnah die Grundlagen für eine standortgemässe und ressourcenschonende Nutzung des Wieslandes.

  • Leitfaden für naturgemässe Begrünungen -
    Wissenschaftlicher Fachartikel
    2015
    Leitfaden für naturgemässe Begrünungen

    Mit Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt, verschiedener Kantone und NGO’s hat Ö+L einen umfassenden Leitfaden für die Praxis naturgemässer Begrünungen erstellt.

  • Rückgang der Fromentalwiesen und die Auswirkungen auf die Biodiversität -
    Wissenschaftlicher Fachartikel
    2015
    Rückgang der Fromentalwiesen und die Auswirkungen auf die Biodiversität

    Der Artikel beleuchtet den dramatischen Rückgang der Fromentalwiesen in der Schweiz, deren Fläche und Artenvielfalt seit 1950 stark abgenommen haben. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf die Biodiversität, was die Förderung und den Schutz der verbliebenen Flächen besonders wichtig macht.

  • Erhaltung und Förderung von Fromental- und Goldhaferwiesen -
    Wissenschaftlicher Fachartikel
    2015
    Erhaltung und Förderung von Fromental- und Goldhaferwiesen

    Das Merkblatt fasst die Ergebnisse eines Projekts zur Erhaltung und Förderung der Fromental- und Goldhaferwiesen zusammen. Auf der Basis von Felderhebungen und Literaturrecherchen wurden geeignete Massnahmen auf praktischer und administrativer Ebene identifiziert und praxisnah aufgearbeitet.

  • Bedeutung neu angelegter Extensivwiesen für Tagfalter und Heuschrecken -
    Wissenschaftlicher Fachartikel
    2001
    Bedeutung neu angelegter Extensivwiesen für Tagfalter und Heuschrecken

    Die faunistische Bedeutung neu angelegter, blumenreicher Heuwiesen (Fromen- talwiesen, Ausgleichsflächentyp «Extensivwiesen auf stillgelegtem Ackerland») wird anhand der Indikatorgruppen Tagfalter und Heuschrecken untersucht. Die Resultate zeigen eine markante Förderung der Häufigkeit von Tagfalter- und Heuschreckenarten – mit vermutlich positiven Folgen für eine Reihe weiterer Tierarten.

  • Blumenreiche Heuwiesen aus Ackerland und Intensiv-Wiesen -
    Wissenschaftlicher Fachartikel
    2000
    Blumenreiche Heuwiesen aus Ackerland und Intensiv-Wiesen

    Eine Anleitung zur Renaturierung in der landwirtschaftlichen Praxis. Naturschutz und Landschaftsplanung 32/6 (2000), 161-171

  • Renaturierung artenreicher Wiesen auf nährstoffreichen Böden -
    Wissenschaftlicher Fachartikel
    1999
    Renaturierung artenreicher Wiesen auf nährstoffreichen Böden

    Ein Beitrag zur Optimierung der ökologischen Aufwertung der Kulturlandschaft und zum Verständnis mesischer Wiesen-Ökosysteme. Dissertation Andreas Bosshard

Neuste Referenzprojekte

Unter unterschiedlichsten Bedingungen haben wir unzählige naturnahe Begrünungen durchgeführt, so für den Strassen- und Bahnbau, für den Naturschutz (Renaturierungsflächen), die Landwirtschaft (ökologischer Ausgleich) und die Forschung. Unter dem Markennamen HoloSem® ist Ö+L GmbH heute der grösste Wiesensaatgutproduzent der Schweiz.
  • Renaturierung Reussegg mit autochthonem Saatgut
    2025

    Renaturierung der Aue Reussegg (AG)

    Die Renaturierung der Aue Reussegg schafft ein 20 Hektar grosses Naturparadies. Die Uferverbauungen entlang der Reuss wurden zurückgebaut. Zahlreiche neue Strukturen wie Uferanrisse, Sandbänke und unterschiedlich tiefe Feucht- und Wasserflächen sind entstanden. Sie schaffen neuen Lebensraum für unzählige teils stark gefährdete Pflanzen, Reptilien, Insekten, Fische und Vögel.

  • Begrünung Windpark
    2024

    Begrünung einer Windkraftanlage in Ste Croix (VD)

    Im Waadtländer Jura auf 1200 m Höhe haben wir über zwei Hektar mit autochthonem Saatgut eingesät. Trotz des gebirgigen Reliefs oberhalb von Sainte-Croix wird die Landschaft hauptsächlich von intensiver Landwirtschaft geprägt. Viele typische und zum Teil häufige Arten der Bergwiesen, die in der Region lokal verschwunden waren, konnten dank unserer Bemühungen wieder eingebracht werden – darunter die Berg-Flockenblume, die Europäische Trollblume und der Alpen-Wundklee.

  • 2024

    Neues Naturschutzgebiet am Bodensee

    Viele artenreiche Streuwiesen sind im letzten Jahrhundert mit Deponiematerial oder Humus zugeschüttet worden. So auch auf dieser grossen Parzelle am Ufer des Bodensees. Als Ausgleich für den Ausbau eines Veloweges entsteht hier wieder ein vielfältiger Lebensraum.

  • 2024

    Ökologische Ausgleichsfläche in der Region Hochrhein

    In der Region Hochrhein ist eine neue ökologische Ausgleichsfläche für eine Kiesgrube entstanden. Die Aufnahmen stammen von der fast 1 Hektare umfassende Fläche kurz vor der ersten Herbst-Ansaat. Neben dem regionaltypischen Saatgut wurde die Fläche mit vielen wertvollen Strukturen aufgewertet wie Ast- und Steinhaufen, mit einem Teich und mit Feuchtstellen.

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