Seit 15 Jahren die Experten für biodiverse Begrünungen
Die Vorteile unserer naturnahen Begrünungsverfahren
HoloSem® steht für ein nachhaltige Begrünungsverfahren auf der Basis von autochthonem (lokalem, direkt geerntetem) Saatgut höchster Qualität. Unser Saatgut wird direkt aus ursprünglichen, artenreichen Spenderwiesen geerntet, aufbereitet und im lokalen Umkreis wieder angesät – Biodiversität aus der Region für die Region.Wir garantieren höchste Qualität
Naturnahe Begrünungen sind in der Ausführung anspruchsvoll. Denn jede Situation erfordert angepasste Lösungen. Mit unseren Forschungsresultaten und einer laufenden Evaluation unserer Ansaaten sichern wir eine optimale Ausführung. Wir garantieren höchste Qualität betreffend Erosionsschutz, Artenvielfalt und Ästhetik.
Unsere Begrünungen entsprechen der internationalen Biodiversitätskonvention
Das HoloSem®-Wiesenkopierverfahren erfüllt die in Zukunft wichtiger werdenden Vorgaben der Konvention zur Erhaltung der genetischen Vielfalt sowie des Natur- und Heimatschutzgesetzes. Denn sie nutzt ausschliesslich lokale Ökotypen und damit den lokaltypischen Genpool.
Optimaler kurz- wie langfristiger Erosionsschutz
Die von uns praktizierten naturnahen Begrünungen, insbesondere das von uns entwickelte HoloSem®-Verfahren, schützt den Boden optimal vor Niederschlägen und Erosion. Auch langfristig stabilisiert die entstehende Vegetation mit ihren vielfältigen Durchwurzelungstypen den Boden besser als Pflanzenbestände aus konventionellem, nicht optimal an den Standort angepasstem Saatgut.
Nutzung und Wertschätzung lokaler Ressourcen
Beim HoloSem® -Verfahren stammt das Saatgut aus den artenreichsten Wiesen der Region. Wir arbeiten mit deren Bewirtschaftern eng zusammen. So tragen wir zur Wertschätzung der – wenig ertragreichen und deshalb vielfach wenig geliebten – artenreichen Wiesen in der Landwirtschaft bei.
Überall vor Ort
Unsere Partner sind immer in Ihrer Nähe. Damit stellen wir eine flexible, unbürokratische, individuelle Realisierung Ihrer Begrünung sicher. Zugleich bleibt ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in der Region.
Alles aus einer Hand
Wir offerieren ein flexibles, einzigartig umfassendes, kundenfreundliches Gesamtpaket, das baukastenartig biodiverse Begrünungen von der Planung bis zur langfristigen Pflege aus einer Hand anbietet.
Naturnahe Begrünungen liegen im öffentlichen Trend für mehr Natur
Denn sie schaffen arten- und blumenreiche Flächen mit standorttypischer Arten- und Ökotypen-Zusammensetzung. An diesen Kriterien werden in Zukunft grössere Begrünungen in der freien Landschaft gemessen. Unser HoloSem®-Verfahren setzt auch in dieser Hinsicht neue Massstäbe.
Unerreicht hohen Erosions- und Verschlämmungsschutz
Mit dem HoloSem-Verfahren sind flexible und individuelle Lösungen möglich, wie sie bei Begrünungen beispielsweise im Strassen- und Landschaftsbau oft entscheidend sind.Fundierte Ansaatberatung
Eine artenreiche, standortangepasste Vegetation mit vielfältigem Wurzelsystem ist der beste Erosionsschutz.Wo immer eine naturnahe Begrünung ansteht, wir wissen was wir säen.
Bodenkundliche und ökologische Baubegleitplanung
Wir können Ihnen aus der Vielzahl von Begrünungs- und Erosionsschutzmöglichkeiten die für Ihre Aufgabenstellung am besten geeigneten naturgemässen Methoden aufzeigen
Pflege und Gestaltung der Flächen
Die ersten Begrünungen mit regionalheimischen Pflanzenökotypen realisierten wir Anfangs der 1990er Jahre mit der Ansaat von Dutzenden von Hektaren Versuchsflächen zur Anlage artenreicher Wiesen in der Landwirtschaft.
Zuverlässig und kompetente Ausführung
Melden Sie uns den Standort, den ungefähren Zeitpunkt und den Umfang der zu begrünenden Fläche und wir erarbeiten Ihnen gerne eine Offerte.
Referenzprojekte
Unter unterschiedlichsten Bedingungen haben wir unzählige naturnahe Begrünungen durchgeführt, so für den Strassen- und Bahnbau, für den Naturschutz (Renaturierungsflächen), die Landwirtschaft (ökologischer Ausgleich) und die Forschung. Unter dem Markennamen HoloSem® ist Ö+L GmbH heute der grösste Wiesensaatgutproduzent der Schweiz.-
2025Renaturierung der Aue Reussegg (AG)
Die Renaturierung der Aue Reussegg schafft ein 20 Hektar grosses Naturparadies. Die Uferverbauungen entlang der Reuss wurden zurückgebaut. Zahlreiche neue Strukturen wie Uferanrisse, Sandbänke und unterschiedlich tiefe Feucht- und Wasserflächen sind entstanden. Sie schaffen neuen Lebensraum für unzählige teils stark gefährdete Pflanzen, Reptilien, Insekten, Fische und Vögel.
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2024Begrünung einer Windkraftanlage in Ste Croix (VD)
Im Waadtländer Jura auf 1200 m Höhe haben wir über zwei Hektar mit autochthonem Saatgut eingesät. Trotz des gebirgigen Reliefs oberhalb von Sainte-Croix wird die Landschaft hauptsächlich von intensiver Landwirtschaft geprägt. Viele typische und zum Teil häufige Arten der Bergwiesen, die in der Region lokal verschwunden waren, konnten dank unserer Bemühungen wieder eingebracht werden – darunter die Berg-Flockenblume, die Europäische Trollblume und der Alpen-Wundklee.
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2024Neues Naturschutzgebiet am Bodensee
Viele artenreiche Streuwiesen sind im letzten Jahrhundert mit Deponiematerial oder Humus zugeschüttet worden. So auch auf dieser grossen Parzelle am Ufer des Bodensees. Als Ausgleich für den Ausbau eines Veloweges entsteht hier wieder ein vielfältiger Lebensraum.
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2024Ökologische Ausgleichsfläche in der Region Hochrhein
In der Region Hochrhein ist eine neue ökologische Ausgleichsfläche für eine Kiesgrube entstanden. Die Aufnahmen stammen von der fast 1 Hektare umfassende Fläche kurz vor der ersten Herbst-Ansaat. Neben dem regionaltypischen Saatgut wurde die Fläche mit vielen wertvollen Strukturen aufgewertet wie Ast- und Steinhaufen, mit einem Teich und mit Feuchtstellen.
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2022Gewässerrenaturierung des Nozon-Bachs bei Orbe (VD)
Die Aufwertung des Nozon-Bachs gilt als eine der bedeutendsten Gewässerrenaturierungen der Schweiz. Dank der Verwendung von autochthonem Saatgut wurde eine Vielzahl von Hektaren erfolgreich begrünt und entwickelten sich prächtig.
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2021Begrünung & Erosionssicherung NEAT-Basistunnel am Ceneri (TI)
Bei Sigirino/TI mussten über 11 Hektaren Ausbruchmaterial aus dem Neat-Basistunnel unter schwierigen Bedingungen laufend begrünt werden. Nach Vorversuchen hat sich die Bauherrschaft für autochthones Saatgut von HoloSem entschieden. Heute gehören die entstandenen Magerwiesen auf diesen Böschungen zu den grössten und artenreichsten des südlicheren Kantons Tessin.
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2019Renaturierung Salzachauen nördlich Salzburg (AT)
Die Renaturierung der Salzachauen war ein Großprojekt im Rahmen des LIFE-Programms der Europäischen Kommission. Bei den umfangreichen Ansaaten artenreicher Wiesen kam konsequent autochthones Saatgut zur Anwendung. HoloSem begleitete die Produktion mit dem eBeetle und die umfangreichen Ansaaten über mehrere Jahre mit fachlichem Rat.
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2017NAP-Forschungsprojekt
Im Auftrag des Bundesamtes für Landwirtschaft evaluierten wir Möglichkeiten, lokales Saatgut aus futterbaulich produktiven Wiesen zu gewinnen als Alternative zu den sonst üblichen Standardmischungen. Die Kosten erwiesen sich allerdings als zu hoch im Vergleich mit den vor allem aus dem Ausland importierten Vermehrungssaatgut. Autochthones Saatgut im Futterbaubereich bieten wir deshalb heute nur für Spezialprojekte an.
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2016Kernforschungsinstitut PSI in Würenlingen
Zum Schutz vor Erschütterungen wurde die Forschungsanlage SwissFEL des PSI in Würenlingen vollständig mit Erde überdeckt. Darauf sollten verschiedene artenreiche Vegetationstypen entstehen. HoloSem wurde für die Ansaaten mittels Mahdgutübertragungen und autochthonem Saatgut beauftragt. Die über 3 Hektaren grosse Fläche ist zu einem Biodiversitäts-Hotspot mit zahlreichen seltenen und gefährdeten Arten geworden.
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2016Siedlung Bellevuepark Port
Statt die weitläufige Umgebung einer Mehrfamilienhaus-Überbauung in Biel wie üblich mit Rasenflächen und fremdländischen Gehölzen zu gestalten, ging das Landschaftsarchitekturbüro Basler Hänggi bewusst einen neuen Weg. Es setzte auf autochthones Saatgut, Hochstamm-Obstbäume und Biodiversität. Unser Team assistierte mit Beratung, lieferte das artenreiche Saatgut aus Spenderflächen der Umgebung und führte die Ansaaten aus.





